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Libra Esoterica

Penetralia; harmonische Antworten auf wichtige Fragen

by Andrew Jakson Davis

  • First published:
  • 19th century
  • Language: German
  • Content type: Primary source

Andrew Jakson Davis: Penetralia; harmonische Antworten auf wichtige Fragen Verlag Wilhelm Besser Leipzig 1884 Penetralia ist ein lateinischer Ausdruck und bedeutet die innersten oder geheimsten Gemächer (als teil eines Palastes, tempels oder einer Idee oder eines Prinzips). Es handelt sich um ein nicht ganz einfaches Buch, was die "lieben Gewohnheiten" vieler Generationen völlig auf den Kopf stellt und vom Christentum, so wie ich das ab 1961 in der Schule lernen "durfte" wenig übrig läßt. Das Buch wurde sehr bald ins Deutsche übersetzt. Herr Davis muß also auch in Deutschland eine größere Anhängerschaft gehabt haben. Das "Durchschütteln" liebgewonnener Gewohnheiten ist an sich sehr verdienstvoll. Es sollte dazu führen, seine Handlungsweisen zu überdenken und sich die "Früchte" anzuschauen, die es hervorbringt. Etliche Gedanken von Herrn Davis scheinen es Wert zu sein, näher darüber nachzudenken. Das scheint im 19ten Jahrhundert passiert zu sein. Es scheint nur keine lange Wirkungsdauer gehabt zu haben. Es ist irgendwie wahrscheinlich, daß die Gedanken von Herrn Davis nicht so richtig in den "großen Plan" gepaßt haben. Dann holen wir diese Unterlagen jetzt einfach aus der Mottenkiste und stellen sie zur Diskussion. Die amerikanischen Originale scheinen vollzählig bei https://archive.org/search.php?query=Andrew%20Jackson%20Davis abgelegt zu sein. Anbei ein paar Gedanken aus dem Text (Seitenzählung nach der PDF-Datei): Seite 17 : Kinder müssen je nach Temperament unterschiedlich nterrichtet werden! (Man schaus sich den heutigen Seelenmord an Kindern in "unseren Schulen" an. Dann begreift man den Wahrheitsgehalt der Aussage von Herrn Davis. Seite 19: Jedes Detail des menschlichen Wesens enthält Fragen! Seite 31: Technikbegeisterung ohne Erwähnung der Umweltverschmutzung. Seite 38: Gebote Gottes bauen auf den Gesetzes seines Lebenssystems auf. Seite 39 wird diskutiert, wie man sich der Göttlichen gebote vergewissern kann. Glauben ist damit offensichtlich nicht mehr erforderlich. Damit sollte eine Verwechselung mit den christlichen Geboten ausgeschlossen sein, an die man bekanntlich "glauben" muß. Seite 43: Der "Sündenfall" entwickelte die Erde. Frage: War es tatsächlich Sünde? Seite 44: Die Aristokratie wird in Frage gestellt. Ab Seite 48: Die Gebote werden erläutert. Das erste Gebot: Gehorche der normalen Forderung der Selbstliebe, welche Centralprinzip des menschlichen Daseins ist. Das zweite Gebot: Gehorche dem Gesetz der ehelichen Liebe von ganzem Herzen und mit ganzer Seele. Das dritte Gebot: Gehorche dem gesetze der Elternliebe mit reiner und ehrfurchtsvoller Ergebenheit. Das vierte Gebot: Gehorche dem Gesetze der Bruderliebe aus ganzer Seele und mit all Deinem Verständniß, denn das ist das Prinzip, das den Menschen an den Menschen bindet in der unermeßlichen Bruderschaft der Stämme und Nationen. Das fünfte Gebot: Gehorche dem gesetz der kindlichen Liebe mit all der Freiwilligkeit eines dankbaren Gemüths. Das sechste Gebot: Gehorche dem Gesetz der universellen Liebe mit der ganzen Offenheit Deiner innersten Natur. Das siebente Gebot: Gehorche dem Evangelium der Nutzanwendung. Das achte Gebot: Gehorche dem Evangelium der Gerechtigkeit. Das neunte Gebot: Gehorche dem Evangelium der Macht. Das zehnte Gebot: Gehorche den Einflüsterungen der Schönheit. Das elfte Gebot: Gehorche dem Evangelium der Aspiration, (dem Streben nach Höherem). Das zwölfte Gebot: Gehorche dem Evangelium der Harmonie. Seite 64: Herr Davis erklärt die Unwirksamkeit des kirchlichen Systems. Seite 73: Dem Gebet (für Kinder) wird eine völlig neue Bedeutung gegeben. Es kommtweder auf eine besondere Gebetsstellung noch auf bestimmte Worte an! Seite 86 hat es in sich, weil dort die "moderne Welt" beschrieben wird: "Was ist Leben für die unglückliche Kindheit? Für die unglückliche Kindheit ist ist das Leben der atmende Fluch unkeuscher und mißhelliger Vorfahren; ein organisches Abmühen, keuchend zwischen Lächeln und Tränen; ein Marterpfahl für den Ausdruck häuslicher Unzufriedenheit und elterlicher Brutalität; ein Behältnis für rohe und verkrüppelet Ideen von Gott und Menschheit; die Quelle verschiedenen Krankheiten, die sich in kommenden Jahren auf eine nachfolgende Generation fortpflanzt. O, welch unliebsame Scene!" Seite 127: Die Impfproblematik wird aufgeworfen! Es wird ausdrücklich angemerkt, das geschähe mit Gründen der Vernunft und mit Bezug auf Tatsachen! Seite 128: "Jedes Glaubensbekenntnis birgt ein Körnchen Wahrheit in sich, irgend ein Fragment eines Prinzips, dessen seine Rivalen entbehren." Seite 158; es geht Christen an den "Kragen": "Wenn ich einen intelligenten und spirituellen Christen begegne, sei er Katholik oder Protestant, finde ich einen Mann, einen Bruder, sofort bereit, mir die Hand zu reichen und ohne Zittern über die Bibelfrage zu sprechen. Wenn ich aber einer Person begegne, die das Buch verehrt, dabei das Prinzip vergißt, dann habe ich Jemand gefunden, welcher mich und alle Jene, die so denken wie ich, als hoffnungslos und ungläubig betrachtet. Er bemitleidet mich wegen meines Skeptizismus und ich - ich bemitleide ihn wegen des seinigen. Der Unterschied zwischen uns ist daher: er verehrt das Buch ohne Geist, während ich den Geist ohne Buch verehre." Seite 186: "Leidet nicht jede materiell gesinnte Person etwas unter der Abwesenheit intuitiver Kenntnisse?" Die Seiten 14 + 15 sind doppelt. Wenn ich sie herausschneide steigt nur der Dateiumfang.

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1884-01-01T00:00:00ZGermanPublic digitized item

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